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Der Name La Trava ist mit der Geschichte eng verbunden und war bereits dem Schriftsteller Beppe Fenoglio bekannt, der vom Hügel des Ortes Mango aus die Episoden des Zweiten Weltkriegs überschaute und kommentierte. Seine Geschichte zum Widerstand und dem bäuerlichen Leben sind in der Sammlung „I 23 giorni della città di Alba“ (Die 23 Tage der Stadt Alba) festgehalten. Mango war der Ort des Partisans Johnny, dessen Geschichte Fenoglio zum Roman desselben Namens inspirierte und der heute zu den wichtigsten historischen Werken des 20. Jh. gehört.
La Trava ist heute ein Ort, an dem der Wein der Familie von Maria Grazia Rivetti und Giorgio Costa mit ihren zwei Kindern Elena und Manuela Geschichte schreibt. Das landwirtschaftliche Unternehmen wurde in den 90er Jahren nach Erwerb des Gutshofs und der umliegenden Weinberge errichtet. Diese Wahl war geleitet von der Liebe zu einem Ort, an dem die Erinnerungen stets aktuell sind und die Geschichte weiter ausschmücken. Nach der Sanierung und dem Umbau der Weinberge begann man, den Wein Moscato zu produzieren, der im Jahr 2000 abgefüllt wurde. Der landwirtschaftliche Betrieb La Trava baut an und keltert zudem die Weinsorten Arneis, Dolcetto, Barbera und Nebbiolo, und gibt somit den einheimischen Weinsorten im Raum um Mango den klaren Vorrang. Mit der Arbeit und der Leidenschaft für dieses Gebiet der Langhe voller Hügel, die sich für den Anbau des süßen Moscato-Weins eignen, begann der Vertrieb in ganz Europa. Im Jahr 2010 eröffnete La Trava zusammen mit vier anderen Weinherstellern und dem Önologen Massimo Boido eine Weinhandlung in Prag (www.lestradedelvino.eu). Ziel ist es, den Wein aus fünf verschiedenen Anbaugebieten bekannt zu machen und den Liebhabern qualitativ hochwertige, völlig unterschiedliche Rot- und Weißweine anzubieten.
Die persönliche Vorstellung des angebauten Weins und der direkte Kontakt mit dem Kunden, das ist der Handelsgrundsatz des Betriebs La Trava. Eine klare Verkaufsphilosophie, die den Kontakt untereinander privilegiert: „Der Wein verbindet die Menschen, denn er wird von Menschen für andere Menschen hergestellt.“ La Trava verfügt weiterhin über einen Stellplatz für Campingwagen und Wohnmobile, von dem aus man das umliegende Gebiet der Langhe von Alba und Asti bewundern kann.
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